Besucht am 15. Oktober 2026, bei einem Anlauf der MS Amadea in Portsmouth. Die Bilder sind von diesem Tag.
Chichester liegt gut 30 Busminuten östlich von Portsmouth, und es ist der einzige Ausflug dieses Hafentags, den man ohne Weiteres auch allein machen kann: Der Zug fährt direkt ab Portsmouth Harbour, braucht 30 bis 36 Minuten und kostet einfach ab etwa 10 Pfund. Der Reederei-Bus kostete 79 Euro. Dafür bekommt man die Fahrt, eine Erklärung vor der Kathedrale und zweieinhalb Stunden freie Zeit in der Stadt — und die reichen für die Kathedrale, das Marktkreuz und ein Stück römische Stadtmauer.
Der Ausflug nach Chichester auf einen Blick
| Ausgangshafen | Portsmouth International Port. Die MS Amadea lag am 15. Oktober von 07:00 bis 18:00 Uhr längsseits |
| Fahrzeit | Rund 30 Minuten mit dem Bus über die Schnellstraße, gut 28 km nach Osten |
| Dauer | Ca. 3,5 Stunden insgesamt, davon rund 2,5 Stunden zur freien Verfügung in der Stadt |
| Preis | 79 € (Phoenix Reisen, Bordprogramm MS Amadea 2026/27, Preisstand August 2026) |
| Auf eigene Faust | Zug ab Portsmouth Harbour, direkt, 30 bis 36 Minuten, rund 55 Verbindungen am Tag, einfache Fahrt ab £9,80. Vom Terminal zum Bahnhof Portsmouth & Southsea sind es 2,8 km — bei Transitanläufen fährt ein kostenloser Hafenshuttle in die Innenstadt |
| Kathedrale | Mo–Sa 9:00–17:00, So 12:30–14:30. Eintritt frei, empfohlene Spende £7 pro Person. Gruppen ab sechs Personen müssen vorher anmelden |
| Alles zu Fuß | Kathedrale, Marktkreuz, Stadtmauer und Pallant House liegen innerhalb der römischen Stadtmauer, keine zehn Gehminuten auseinander. Flach, kein Anstieg |
| Rückkehrpuffer | 45 bis 60 Minuten vor Bordzeit am Terminal. Wer selbst mit dem Zug fährt, rechnet den Hafenshuttle dazu |
| Besucht | 15. Oktober 2026, MS Amadea. Preisstand Oktober 2026 |

Reederei-Bus oder Zug? Was Chichester ab Portsmouth wirklich kostet
Das ist der Hafentag, an dem sich die Rechnung lohnt.
Der Zug von Portsmouth Harbour nach Chichester fährt direkt, braucht 30 bis 36 Minuten, verkehrt rund 55 Mal am Tag und kostet einfach ab £9,80. Hin und zurück liegt man damit bei etwa zwanzig Pfund — für zwei Personen zusammen weniger als ein einzelner Ausflugsplatz. Die Amadea lag elf Stunden im Hafen. Zeit ist an diesem Tag also nicht das Problem.
Der Haken liegt nicht beim Zug, sondern davor. Das Kreuzfahrtterminal ist nicht die Innenstadt: Bis zum Bahnhof Portsmouth & Southsea sind es 2,8 Kilometer, und der Weg führt über Hafen- und Fährgelände an schnellen Straßen entlang. Bei Transitanläufen fährt ein kostenloser Hafenshuttle mit mehreren Haltestellen im Zentrum — bei uns den ganzen Tag. Ohne diesen Shuttle wird aus der Zugfahrt eine Taxirechnung.
Was die 79 Euro kaufen, ist also nicht die Strecke, sondern der feste Platz im Bus, jemand, der auf die Uhr schaut, und eine Erklärung vor der Kathedrale. Die zweieinhalb Stunden freie Zeit, die im Programm stehen, haben wir bekommen — der Ausflug hält, was er ankündigt. Die Frage ist nur, ob man dafür den achtfachen Fahrpreis zahlen will, wenn der Shuttle ohnehin fährt.
Was man in zweieinhalb Stunden in Chichester schafft
Deutlich mehr, als in den meisten Hafenstädten, und das liegt am Grundriss. Die Römer haben ihn angelegt, und er ist bis heute ablesbar: vier Hauptstraßen, North, South, East und West Street, die sich im rechten Winkel kreuzen. Der Schnittpunkt liegt genau in der Stadtmitte — dort steht das Marktkreuz. Von dort sind es in jede Richtung keine zehn Minuten bis zur Stadtmauer.
Erste Stunde: die Kathedrale. Sie liegt an der West Street, zwei Minuten vom Kreuz entfernt. Für den Innenraum mit den modernen Kunstwerken braucht man eine knappe Stunde, wenn man nicht nur hindurchläuft.
Zweite halbe Stunde: das Marktkreuz und ein Stück Fußgängerzone. Chichester hat rund 29.400 Einwohner (Zensus 2021) und eine Innenstadt, die davon lebt statt von Besuchern.
Dritte halbe Stunde: hinaus auf den City Walls Trail. Der Rundweg auf und neben der römischen Mauer ist 2,4 Kilometer lang; in dreißig Minuten schafft man ein gutes Viertel und ist zurück.
Letzte halbe Stunde: entweder die Pallant House Gallery — mit £17 und letztem Einlass eine Stunde vor Schluss ist sie bei zweieinhalb Stunden knapp, aber machbar — oder ein Kaffee und rechtzeitig zurück zum Bus.
Was nicht hineinpasst: der komplette Mauerrundgang, das Novium Museum mit den römischen Bädern und beides zusammen mit der Galerie.


Die Kathedrale von Chichester: Öffnungszeiten, Eintritt und der Haken bei Gruppen
Die Kathedrale ist von Montag bis Samstag von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, sonntags nur von 12:30 bis 14:30 Uhr. Der Eintritt ist frei; empfohlen wird eine Spende von £7 pro Person. Einzelbesucher müssen nichts buchen. Es gibt Führungen um 11:30 und um 14:30 Uhr, jeweils rund 45 Minuten, und Turmbesteigungen, die vorab gebucht werden.
Für Ausflugsgruppen steht eine Zeile im Kleingedruckten, die den Ablauf erklärt: Gruppen ab sechs Personen müssen sich vorher anmelden, und für Gruppen fällt eine Buchungsgebühr an. Im Bordprogramm liest sich das so, dass die Erklärungen „bei Außenbesichtigung“ erfolgen — die Führung findet also draußen statt, hinein geht man anschließend selbst. Das ist kein Mangel des Ausflugs, sondern die Hausregel der Kathedrale, und für den Besucher ist es eher ein Vorteil: Man steht nicht in einer Gruppe im Chor, sondern geht in eigenem Tempo.
Wer allein anreist, nimmt am besten die Führung um 11:30 Uhr. Sie kostet nichts über die Spende hinaus und beantwortet in 45 Minuten das meiste, was man danach selbst nicht herausfinden würde.


Ein Bau aus Schichten: 1075 bis 1861
Der Bischofssitz wurde 1075 von Selsey nach Chichester verlegt — die Normannen begannen damals, das eroberte Land mit Kirchen zu markieren. Geweiht wurde die Kathedrale 1108 unter Ralph de Luffa. 1187 brannte sie aus, 1199 wurde sie neu geweiht; beim Wiederaufbau ersetzte ein Steingewölbe die hölzerne Decke.
Was dabei herauskam, liest sich beim Durchgehen wie ein Palimpsest: romanische Arkaden unten, gotische Schichten darüber, alles im selben Raum. Man muss kein Architekturhistoriker sein, um die Nähte zu sehen.
Am 21. Februar 1861 fiel der Vierungsturm samt Helm in sich zusammen. Niemand kam zu Schaden; der Einsturz hatte sich tagelang angekündigt. Wieder aufgebaut wurde er als Kopie, von George Gilbert Scott nach Zeichnungen des Bauhüttenarchitekten Joseph Butler, in rund fünf Jahren. Die Spendensumme betrug £48.000, Königin Victoria und Prinz Albert gaben dazu.
Der heutige Helm ist 82 Meter hoch und damit der dritthöchste Englands — und der einzige Turmhelm einer mittelalterlichen englischen Kathedrale, den man vom Meer aus sieht.
Zwei weitere Dinge sind an diesem Bau einmalig unter Englands mittelalterlichen Kathedralen: der frei stehende Glockenturm aus dem frühen 15. Jahrhundert neben der Westfassade — kein anderer englischer Kathedralbau hat seinen Glockenturm abgetrennt — und die doppelten Seitenschiffe.
Chagall, Piper, Sutherland: moderne Kunst in einer romanischen Kirche
Das ist der Grund, warum diese Kathedrale mehr ist als eine weitere englische Kathedrale. Sie hat im 20. Jahrhundert konsequent zeitgenössische Kunst in den Bau geholt, und die Werke hängen nicht in einer Ecke, sondern an den Hauptplätzen.
Das Chagall-Fenster wurde 1978 eingesetzt, als Marc Chagall über neunzig war. Es ist eines seiner letzten großen Glasfensterwerke und feiert Psalm 150 — alles, was Odem hat, lobe den Herrn. Es ist in Rot gehalten, was in einer Kirche voller blauer und grüner Fenster wie ein Fehler aussieht, bis die Sonne hindurchkommt. Und es ist eines der wenigen modernen Werke in einer englischen Kathedrale, das nicht dekoriert, sondern antwortet. Es sitzt im Ostteil der Kirche; der Plan der Kathedrale führt es als Punkt 18.
Der Wandteppich von John Piper hinter dem Hochaltar stammt von 1966 und zeigt in der Mitte die Dreifaltigkeit. Graham Sutherlands „Noli me Tangere“, gemalt 1961, hängt in der Maria-Magdalena-Kapelle. Dazu kommen Hans Feibuschs „Taufe Christi“ von 1951 im Baptisterium im Südwestturm und Cecil Collins‘ „Icon of Divine Light“ von 1973 als Altarbild der Clemens-Kapelle.


Und dann gibt es die Gegenprobe: die Chichester-Reliefs, zwei Steinplatten aus dem zweiten Viertel des 12. Jahrhunderts, 1829 bei Bauarbeiten gefunden. Sie zeigen die Auferweckung des Lazarus, und sie sind neunhundert Jahre älter als alles andere in diesem Abschnitt. Nebeneinander ergeben beide erst einen Sinn.
Das Arundel-Grab und die Zeile, die jeder Engländer kennt
Im nördlichen Seitenschiff liegt ein Grabmal aus dem 14. Jahrhundert: Richard FitzAlan, zehnter Earl of Arundel, und seine zweite Frau Eleanor of Lancaster. Die beiden liegen nebeneinander in Stein — und halten Händchen. Das Grab stand ursprünglich in der Priorei von Lewes und kam nach deren Auflösung 1537 hierher.
Philip Larkin hat 1955 ein Gedicht darüber geschrieben, „An Arundel Tomb“, und dessen letzte Zeile ist in England sprichwörtlich geworden. Wer sie kennt, steht anders vor diesem Stein. Larkin selbst hat später darauf hingewiesen, dass die Hände eine Zutat des Restaurators sein könnten — was das Gedicht nicht schlechter macht, sondern nur englischer.
Noviomagus: warum die Stadt so aussieht, wie sie aussieht
Die Römer nannten den Ort Noviomagus Reginorum — neuer Markt der Regni, eines keltischen Stammes, der hier schon vor der Eroberung siedelte. Nach der Invasion von 43 n. Chr. wurde Chichester zu einem der wichtigsten Verwaltungszentren Südenglands ausgebaut, zur Hauptstadt der Civitas Reginorum.
Das Marktkreuz steht da, wo sich die vier römischen Hauptachsen kreuzen: ein achteckiger Baldachin aus Kalkstein, rund fünfzehn Meter hoch, mit Fialen, Bögen und einer Uhr, die später dazukam. Vier Zifferblätter zeigen die Zeit in die Hauptstraßen. Gestiftet hat es Bischof Edward Story — die Inschrift nennt 1501, die Bauforschung gibt eine Spanne von 1477 bis 1503 an. Der Zweck war nicht repräsentativ: Es wurde gebaut, damit arme Leute einen überdachten Platz zum Verkaufen hatten. Es gilt als eines der besterhaltenen mittelalterlichen Marktkreuze Englands.

Die Stadtmauer ist römisch, um 200 n. Chr. errichtet, umschließt rund 40 Hektar und ist etwa 2,4 Kilometer lang. Ungefähr achtzig Prozent des Rings stehen noch; was man heute sieht, ist über Jahrhunderte erneuert worden, aber der Verlauf ist derselbe geblieben. Wer den City Walls Trail geht, läuft auf einer Linie, die vor rund 1.800 Jahren gezogen wurde. Der Weg ist frei zugänglich und mit Bodenplaketten markiert; für einen kurzen Aufenthalt ist der Abschnitt im Osten der lohnendste, weil dort Reihenhäuser direkt auf dem Wall stehen.


Pallant House und das Festival Theatre
Die Pallant House Gallery zeigt moderne britische Kunst in einem Stadtpalais von 1712 mit einem Backsteinanbau daneben. Dienstag bis Samstag 10:00–17:00 Uhr, Sonntag 10:00–16:00, montags geschlossen, letzter Einlass eine Stunde vor Schluss. £17 für Erwachsene, unter 18 frei, 18 bis 25 Jahre £8,50. Bei zweieinhalb Stunden ist sie die Entscheidung gegen alles andere — bei einem eigenen Bahntag ist sie der Grund zu kommen.

Das Chichester Festival Theatre eröffnete 1962, gegründet von Leslie Evershed-Martin, mit Laurence Olivier als erstem künstlerischem Leiter. Hier formierte sich die erste Kompanie des National Theatre. Der große Saal fasst 1.206 Plätze, die Festival Season läuft etwa von April bis Oktober. Für einen Hafentag ist das keine Sehenswürdigkeit, sondern eine Erklärung: Diese Kleinstadt hat ein Theater, das in London wahrgenommen wird.
Was der Tag kostet
| Posten | Oktober 2026 | Hinweis |
|---|---|---|
| Reederei-Ausflug „Chichester“ | 79 € | ca. 3,5 Std., davon 2,5 Std. frei; Bus hin und zurück, Erklärung vor der Kathedrale |
| Zug Portsmouth Harbour–Chichester | ab £9,80 einfach | direkt, 30–36 Min., rund 55 Verbindungen am Tag, Southern |
| Hafenshuttle Terminal–Innenstadt | frei | nur bei Transitanläufen, mehrere Haltestellen |
| Kathedrale | Eintritt frei, empfohlene Spende £7 | Mo–Sa 9:00–17:00, So 12:30–14:30; Gruppen ab 6 Personen anmelden |
| Führung in der Kathedrale | im Spendenbetrag enthalten | 11:30 und 14:30 Uhr, rund 45 Minuten |
| Marktkreuz, Stadtmauer, City Walls Trail | frei | jederzeit zugänglich, 2,4 km Rundweg |
| Pallant House Gallery | £17 Erwachsene, unter 18 frei, 18–25 £8,50 | Di–Sa 10:00–17:00, So 10:00–16:00, Mo geschlossen |
| Vergleich: Ausflug Buckler’s Hard | 85 € | ca. 4 Std. am selben Hafentag |
| Vergleich: London Panoramafahrt | 109 € | ca. 9 Std., davon rund 4 Std. Busfahrt |
| Vergleich: Stonehenge und Salisbury | 139 € | ca. 7,5 Std. |
Preise, die ich nicht belegen konnte, stehen hier nicht. Ausflugspreise aus dem Bordprogramm der MS Amadea 2026/27, Preisstand August 2026; Eintritte und Öffnungszeiten im Oktober 2026 bei der Kathedrale und der Galerie geprüft.
Fotografieren in der Kathedrale: was erlaubt ist
Fotografieren ohne Blitz ist für den privaten Gebrauch ausdrücklich willkommen — nicht während der Gottesdienste und besonderer Veranstaltungen. Was nicht geht: Stative und Einbeinstative, Selfiesticks, und Aufnahmen des Kathedralchors zu keiner Zeit. Drohnen nur mit vorheriger Genehmigung.
Das ist für eine englische Kathedrale großzügig, und es hat eine praktische Folge: Ohne Stativ und bei dem Licht, das im Oktober durch diese Fenster fällt, entscheidet die Hand. Das Chagall-Fenster verträgt eine kurze Belichtung, weil es selbst leuchtet; das Langhaus nicht. Wer beides will, braucht eine ruhige Minute an einer Säule.
Der 15. Oktober war durchgehend bedeckt — flaches Licht, weißer Himmel. Für die Außenaufnahmen heißt das: keine Schatten an der Westfassade, aber auch keine Zeichnung im Himmel. Für den Innenraum ist genau das die bessere Bedingung, weil die Fenster nicht gegen harte Sonne ankämpfen müssen.
Was ich beim nächsten Mal anders machen würde
Selbst fahren — nicht weil der Ausflug schlecht ist, sondern weil der Hafentag mehr hergibt. Zweieinhalb Stunden in Chichester sind ordentlich bemessen, und der Bus bringt einen pünktlich zurück. Aber bei elf Stunden Liegezeit, einem kostenlosen Hafenshuttle und einer direkten Zugverbindung alle paar Minuten wird aus denselben zweieinhalb Stunden ein ganzer Tag, und aus 79 Euro werden zwanzig Pfund. Dann reicht es für die Kathedrale, den kompletten Mauerrundgang und Pallant House.
Und früher in die Kathedrale. Die Führung um 11:30 Uhr ist der natürliche Einstieg, und danach ist man vor dem Mittag im Innenraum, wenn die Reisegruppen noch nicht da sind.

Häufige Fragen zu Chichester ab Portsmouth
Wie weit ist Chichester von Portsmouth entfernt?
Rund 28 Kilometer nach Osten, mit dem Bus etwa 30 Minuten über die Schnellstraße. Mit dem Zug ab Portsmouth Harbour sind es 30 bis 36 Minuten ohne Umsteigen.
Kann man Chichester ohne Reederei-Ausflug besuchen?
Ja, und es ist an diesem Hafentag die naheliegende Lösung. Der Zug fährt direkt, rund 55 Mal am Tag, einfache Fahrt ab £9,80. Die Voraussetzung ist der kostenlose Hafenshuttle in die Innenstadt — zum Bahnhof Portsmouth & Southsea sind es vom Terminal 2,8 Kilometer über Hafengelände.
Was kostete der Reederei-Ausflug?
79 Euro für rund 3,5 Stunden, davon 2,5 Stunden freie Zeit in der Stadt, Bustransfer hin und zurück und eine Erklärung vor der Kathedrale (Phoenix Reisen, MS Amadea 2026/27, Preisstand August 2026).
Kostet die Kathedrale von Chichester Eintritt?
Nein. Der Eintritt ist frei, empfohlen wird eine Spende von £7 pro Person. Geöffnet Montag bis Samstag 9:00–17:00 Uhr, sonntags 12:30–14:30 Uhr. Gruppen ab sechs Personen müssen sich vorher anmelden.
Wo hängt das Chagall-Fenster?
Im Ostteil der Kathedrale; auf dem Plan der Kathedrale ist es Punkt 18. Es wurde 1978 eingesetzt, als Chagall über neunzig war, und feiert Psalm 150. Fotografieren ohne Blitz ist erlaubt, Stative sind es nicht.
Reichen zweieinhalb Stunden für Chichester?
Ja. Kathedrale, Marktkreuz und ein Stück römische Stadtmauer liegen innerhalb der Mauer, keine zehn Gehminuten auseinander, und es geht nirgends bergauf. Knapp wird es erst, wenn die Pallant House Gallery dazukommen soll.
Quellen für die Zahlen in diesem Artikel: Öffnungszeiten, Spende, Führungen und Fotoregeln nach Chichester Cathedral, Kunstwerke und Jahreszahlen nach deren Kunstseite; Baugeschichte, Turmeinsturz und Glockenturm nach dem Eintrag zur Kathedrale; Marktkreuz nach Chichester Cross; Stadtmauer nach Britain Express; Einwohnerzahl und römischer Name nach dem Eintrag zur Stadt; Theater nach dem Eintrag zum Festival Theatre; Zugverbindung nach Trainline; Galerie nach Pallant House Gallery. Ausflugspreise und Zeiten aus dem Bordprogramm der MS Amadea.
Geschrieben von Jan Madeus — Bordvideograf, seit 2008 auf See. Ich gehe in denselben Häfen von Bord wie die Gäste, mit denselben paar Stunden und derselben Bordzeit. Mehr über mich.
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